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10 Tips zur Logo Gestaltung

January 29, 2017

Zur Unternehmensgründung gehört ein eigenes Logo. Das steht fest, denn ohne Logo fehlt dem Unternehmen nicht nur jegliche visuelle Kommunikation, sondern auch der Wiedererkennungswert. Auf eine kompaktere, individuellere Art und Weise lässt es sich nicht darstellen wofür das Unternehmen steht. Des Weiteren, unterstütz eine Markenidentiät, wozu das Logo an erster Stelle gehört,  die Loyalität von Kunden und Mitarbeitern.

 

 

Welcher Logo Typ ist der richtige für mich?

Bei der Gestaltung des ersten Logos sollte man sich überlegen welches Logo das richtige für einen ist. Es gibt drei Typen von Logos: Ausschließlich schriftbasierte Logos, Illustrationen sowie abstrakte Logos.

Schriftbasierte Logos bestehen ausschließlich aus Typographien. Hierzu gehören z.B. das Logo von IBM oder Sony.

Illustrationen stellen im Logo dar was das Unternehmen tut. Das sieht man zum Beispiel bei Zahnarztpraxen, die einen Zahn als Logo darstellen. Die letzte Kategorie, abstrakte Logos, bedient sich einer abstrakten Form als Logo, wie z.B. der Sportriese Nike mit seinem "Swoosh". Da in dieser Kategorie die verwendete Form bedeutungslos ist und zunächst keine Bedeutung für den durchschnittlichen Menschen hat, muss die Form mit Bedeutung aufgeladen werden. Dies geschieht zum Beispiel durch intensive Werbemaßnahmen. Kleinere Unternehmen haben meist die finanziellen Mittel für diese Maßnahmen nicht. Daher eignet sich für diese Unternehmen eher die erste und vor allem die zweite Kategorie der Logo, denn dann kann ein potenzieller Kunde schon am Logo erkennen worum es sich handelt.

 

 

10 Tips zur Logo Gestaltung:

  1. Botschaft überlegen: Zu Beginn sollte man sich überlegen welche Botschaft man mit seinem Logo vermitteln möchte. Das Logo muss mit der Unternehmensphilosophie übereinstimmen und sollte für die Zielkunden ansprechend gestaltet werden.

  2. Wettbewerber analysieren: Als nächsten Schritt sollte man seine Wettbewerber analysieren und überprüfen, ob diese z.B. eher konservative Farben und klare Formen verwenden oder eher auf stilistische Illustrationen und Schrifttypen setzen. Dieser Schritt hilft sich darüber klar zu werden ob und vor allem wie man sich von seiner Konkurrenz unterscheiden möchte.

  3. Einfach halten: Bei der Gestaltung des Logos sollte man sich nicht in kleinen Feinheiten verstricken. Es ist wichtig, dass das Logo in klein auf einer Visitenkarte genauso gut aussieht wie in groß auf einem Fussballtrikot. Zu große Logos, z.B. haben den Nachteil, dass sie oft schwerer auf Briefpapier und Visitenkarten zu platzieren sind, während zu kleine Logos an Aussagekraft verlieren können. Des Weiteren, sollte das Logo in falls in ebenschwarz-weiß gut aussehen und zu benutzen sein (z.B. für Faxe). Ein gutes Logo ist einfach zu reproduzieren und skalieren.

  4. An das Unternehmen anpassen: Es ist wichtig, dass das Unternehmenslogo auf das Unternehmen angepasst ist. Ein seriöser Juwelier, der eher gestandene, ältere Kunden anspricht würde wohl eher eine edle Schrift und edle Farben wie Gold und Schwarz wählen, während ein junges Energy Drink Unternehmen, z.B., intensive Farben und dicke Schrift für junge Kunden verwenden würde.

  5. Vorteil zum Ausdruck bringen: Versuchen Sie mit der Illustration Ihres Logos die Vorteile Ihres Unternehmens direkt zum Ausdruck zu bringen. Als Beispiel bringt ein Blitz, zum Beispiel, Schnelligkeit zum Ausdruck und ein 

  6. Farbauswahl: Die Farbauswahl ist nicht nur für die Unternehmensbotschaft von Bedeutung, sondern hat auch einen direkten Einfluss auf die Kosten. Ein Logo, das vier oder fünf Farben verwendet ist deutlich kostenintensiver im Druck als ein Logo mit lediglich zwei Farben. Des Weiteren, gibt es bestimmte Medien, die lediglich nur mit ein oder zwei Farben zu bedrucken sind. Als Grundregel gilt, dass man  drei oder weniger Farben verwenden sollte.

  7. Individuell bleiben: Versuchen Sie bei der Gestaltung Ihres Unternehmens so individuell wie möglich zu bleiben. Benutzen Sie bitte keine billigen Cliparts oder frei verfügbare Formen, da diese auch leicht zu kopieren sind und der Wiedererkennungswert Ihres Unternehmens verloren geht.

  8. Zeitlos bleiben: Trends machen Spaß, aber man sollte ihnen nicht immer nachlaufen. Gestalten Sie ihr Logo möglichst zeitlos, denn Sie möchten es sicherlich in drei Jahren nicht neu gestalten müssen.

  9. Sich treu bleiben: Falls Sie Ihr altes Logo neu gestalten möchten, dann bleiben Sie sich treu. Der Wiedererkennungswert Ihres alten Logos sollte für Ihre Kunden nicht völlig verloren gehen, sondern lediglich aufgepeppt werden. Dieser Ratschlag gilt natürlich nur, falls Sie keinen völligen Imagewandel vollziehen möchten.

  10. Logo schützen: Wenn man sein eigenes Logo wirklich von Grund auf selbst erstellt hat oder einen Grafik Designer hierfür beauftragt hat, dann lohnt es sich eventuell das Logo rechtlich schützen zu lassen. Eine Logo kann als Wort-, Bildmarke oder als Kombination beider mit Schutzrechten versehen werden. Dies kann man entweder durch einen Eintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt erreichen oder per Markenschutz ohne Eintragung. Da dies eine sehr umfangreiche und sich oft ändernde Thematik ist, empfiehlt sich ein Blick auf die Website des deutschen Patent-Und Markenamts.

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